Häufige Fragen – klar beantwortet

Ob zu unseren Leistungen, dem Ablauf oder unserem Unternehmen – hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Kundinnen und Kunden.

FAQ

Allgemeine Fragen

Eine Rohr- oder Kanalsanierung setzt defekte oder undichte Abwasserleitungen wieder instand. Sie wird notwendig bei Rissen, Undichtigkeiten, Wurzeleinwuchs oder Korrosion. Typische Anzeichen sind häufige Verstopfungen, feuchte Wände oder Rückstau im Keller.
Wir sind Meisterbetrieb nach § 62 WHG. Unsere Materialien – z. B. Brawoliner® – sind DIBt-zugelassen und erfüllen alle relevanten DIN-Normen.
Jede Leitung ist individuell. Die Kosten hängen von Länge, Durchmesser, Zugänglichkeit und Verfahren ab. Nach einer Kamera-Inspektion erhalten Sie ein transparentes Angebot – fair und nachvollziehbar.
Unser Team besteht aus erfahrenen Fachkräften, zertifizierten WHG-Mitarbeitern und wird durch einen eingetragenen Meisterbetrieb geführt.
Wir sind regional in NRW aktiv – mit Standorten in Dinslaken und Oberhausen. Unser Einsatzgebiet umfasst das Ruhrgebiet und angrenzende Regionen.
Seit 1985 stehen wir unseren Kundinnen und Kunden als zuverlässiger Fachbetrieb für Rohr-, Kanal- und Bauwerksabdichtung zur Seite.
Ja, wir versuchen, dringende Anliegen möglichst schnell zu bearbeiten – häufig noch am selben oder nächsten Werktag.

FAQ

Rohrreinigung

Je nach Rohrzustand reinigen wir mit Hochdruck, Motorspiralen oder Fräsrobotern. Anschließend kann eine Kamera-Kontrolle erfolgen, um das Ergebnis zu prüfen.
Wenn Wasser langsam abläuft, gluckert oder unangenehm riecht – spätestens dann sollte eine fachgerechte Reinigung erfolgen.
Erlaubt ist haushaltsübliches Abwasser. Nicht erlaubt sind Fette, Essensreste, Chemikalien, Farben, Katzenstreu oder Feuchttücher.
Kein Fett oder Speisereste in den Abfluss geben, Siebe verwenden, regelmäßig heißes Wasser laufen lassen und keine Feuchttücher oder Putzlappen in die Toilette werfen.

FAQ

Kanalsanierung

In den meisten Fällen nicht – die Sanierung erfolgt grabenlos über Revisionsöffnungen oder Schächte. Nur bei stark beschädigten oder unzugänglichen Leitungen ist eine offene Bauweise nötig.
Ein flexibler, harzgetränkter Schlauch wird in das Rohr inversiert und ausgehärtet. So entsteht ein neues Rohr im alten Rohr. Wir nutzen das Brawoliner®-System mit DIBt-Zulassung und über 50 Jahre geprüfter Lebensdauer.
Ein Kurzliner repariert punktuelle Schäden auf 0,5–1 m Länge. Eine Glasfasermatte mit Harz wird an die Schadstelle gepresst und ausgehärtet – dauerhaft dicht und stabil.
Bei der offenen Bauweise wird das Rohr freigelegt und ersetzt. Die grabenlose Sanierung erfolgt von innen, z. B. mit einem Schlauchliner – ohne Aufbrucharbeiten, schnell und sauber.

FAQ

Kanalinspektion

Kleinere Schäden können oft sofort repariert werden. Bei größeren Mängeln empfehlen wir gezielte Sanierungsmaßnahmen.
Empfohlen wird eine Kontrolle etwa alle 20 Jahre – bei älteren Gebäuden oder wiederkehrenden Problemen auch häufiger.
Zuerst reinigen wir die Leitung, anschließend wird mit Kameras der Zustand dokumentiert. Sie erhalten Fotos, Videos und ein klares Prüfprotokoll.
Sie zeigt genau, wo sich Schäden befinden und welches Verfahren geeignet ist – das spart Kosten und verhindert unnötige Arbeiten.

FAQ

Rückstauschutz

Mindestens zweimal jährlich – im Frühjahr und Herbst. Nur so ist die Funktion dauerhaft gewährleistet.
Durch automatische Rückstauklappen oder Hebeanlagen nach DIN EN 13564. Wir beraten, planen und montieren die passende Lösung.
Laut kommunaler Abwassersatzungen ist der Eigentümer verpflichtet, sein Gebäude gegen Rückstau zu sichern. Besonders gefährdet sind Räume unterhalb der Rückstauebene.
Bei Starkregen kann das öffentliche Kanalnetz überlastet sein. Das Abwasser staut sich zurück und drückt in tieferliegende Gebäudeteile.

FAQ

Dichtheitsprüfung

Etwa alle 20 Jahre oder bei baulichen Änderungen – gemäß WHG § 60 und kommunaler Vorschriften.
Die Leitungen werden verschlossen und mit Luft- oder Wasserdruck getestet. Undichtigkeiten werden sofort sichtbar gemacht und dokumentiert.
Je nach Leitungssystem prüfen wir mit Wasser-, Luftdruck- oder TV-Verfahren.
Grundstückseigentümer in Wasserschutzgebieten oder bei Neubauten – je nach Landesvorgabe.

FAQ

Absaugdienst

Nach dem Absaugen kümmern wir uns selbstverständlich um die fachgerechte Entsorgung – sauber, sicher und umweltgerecht.
Wir entfernen Flüssigkeiten, Schlämme und Rückstände aus Schächten, Gruben oder Kellern – sauber, schnell und fachgerecht.
Nein – wir bringen alles mit. Wichtig ist nur ein sicherer Zugang zum Einsatzort und ein Ansprechpartner vor Ort.
Typische Fälle sind vollgelaufene Keller, verstopfte Hebeanlagen, überfüllte Schächte oder Pumpensümpfe.

FAQ

Schachtsanierung

Das hängt vom Schadensbild ab. Nach einer Vor-Ort-Begutachtung erstellen wir ein transparentes Angebot.
Nein, die Sanierung erfolgt direkt im Schacht – ohne große Bauarbeiten.
In der Regel wenige Stunden bis einen Tag – je nach Schadensumfang.
Anzeichen sind feuchte Stellen, Gerüche oder sichtbare Beschädigungen an Wänden und Abdeckung.

FAQ

Rohrortung & Nebeluntersuchung

Ja, der verwendete Nebel ist völlig ungiftig und biologisch abbaubar.
Zur Erkennung von Fehlanschlüssen – etwa wenn Schmutzwasser fälschlicherweise in den Regenwasserkanal gelangt und dadurch fäkalienhaltiges Wasser in Bäche eingeleitet wird.
Ein spezieller, ungiftiger Nebel wird in das Rohrsystem eingeblasen und tritt an undichten Stellen aus – so werden Leckagen sichtbar.
Wenn keine Pläne vorliegen, bei Umbauten oder unklaren Leitungsverläufen – etwa bei älteren Grundstücken.

FAQ

Bauwerksabdichtung

Ja, unsere Systeme sorgen bei fachgerechter Ausführung für langfristig trockene Wände.
Je nach Schadensbild meist nur wenige Tage – schnell, sauber und ohne Aufgrabung.
Ja, bei kapillar aufsteigender Feuchtigkeit ist eine Innenabdichtung per Injektion technisch gleichwertig – wenn sie fachgerecht ausgeführt wird.
Häufig durch Risse, undichte Wand-Boden-Anschlüsse oder fehlende Sperrschichten.