Ob zu unseren Leistungen, dem Ablauf oder unserem Unternehmen – hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Kundinnen und Kunden.
FAQ
Allgemeine Fragen
Was ist eine Rohr- bzw. Kanalsanierung und wann ist sie notwendig?
Eine Rohr- oder Kanalsanierung setzt defekte oder undichte Abwasserleitungen wieder instand. Sie wird notwendig bei Rissen, Undichtigkeiten, Wurzeleinwuchs oder Korrosion. Typische Anzeichen sind häufige Verstopfungen, feuchte Wände oder Rückstau im Keller.
Welche Zertifikate und Normen erfüllen Sie?
Wir sind Meisterbetrieb nach § 62 WHG. Unsere Materialien – z. B. Brawoliner® – sind DIBt-zugelassen und erfüllen alle relevanten DIN-Normen.
Wie kalkulieren Sie Kosten und Angebote?
Jede Leitung ist individuell. Die Kosten hängen von Länge, Durchmesser, Zugänglichkeit und Verfahren ab. Nach einer Kamera-Inspektion erhalten Sie ein transparentes Angebot – fair und nachvollziehbar.
Welche Qualifikationen bringt Ihr Team mit?
Unser Team besteht aus erfahrenen Fachkräften, zertifizierten WHG-Mitarbeitern und wird durch einen eingetragenen Meisterbetrieb geführt.
In welchen Regionen sind Sie tätig?
Wir sind regional in NRW aktiv – mit Standorten in Dinslaken und Oberhausen. Unser Einsatzgebiet umfasst das Ruhrgebiet und angrenzende Regionen.
Seit wann gibt es die Abfluß-Service AS GmbH?
Seit 1985 stehen wir unseren Kundinnen und Kunden als zuverlässiger Fachbetrieb für Rohr-, Kanal- und Bauwerksabdichtung zur Seite.
Bieten Sie auch kurzfristige Termine an?
Ja, wir versuchen, dringende Anliegen möglichst schnell zu bearbeiten – häufig noch am selben oder nächsten Werktag.
FAQ
Rohrreinigung
Wie läuft eine professionelle Rohrreinigung ab?
Je nach Rohrzustand reinigen wir mit Hochdruck, Motorspiralen oder Fräsrobotern. Anschließend kann eine Kamera-Kontrolle erfolgen, um das Ergebnis zu prüfen.
Wann sollte eine professionelle Rohrreinigung durchgeführt werden?
Wenn Wasser langsam abläuft, gluckert oder unangenehm riecht – spätestens dann sollte eine fachgerechte Reinigung erfolgen.
Was darf ins Abwasser – und was nicht?
Erlaubt ist haushaltsübliches Abwasser. Nicht erlaubt sind Fette, Essensreste, Chemikalien, Farben, Katzenstreu oder Feuchttücher.
Wie kann man Verstopfungen im Alltag vermeiden?
Kein Fett oder Speisereste in den Abfluss geben, Siebe verwenden, regelmäßig heißes Wasser laufen lassen und keine Feuchttücher oder Putzlappen in die Toilette werfen.
FAQ
Kanalsanierung
Muss für eine Kanalsanierung der Boden geöffnet werden?
In den meisten Fällen nicht – die Sanierung erfolgt grabenlos über Revisionsöffnungen oder Schächte. Nur bei stark beschädigten oder unzugänglichen Leitungen ist eine offene Bauweise nötig.
Was ist der Schlauchliner?
Ein flexibler, harzgetränkter Schlauch wird in das Rohr inversiert und ausgehärtet. So entsteht ein neues Rohr im alten Rohr. Wir nutzen das Brawoliner®-System mit DIBt-Zulassung und über 50 Jahre geprüfter Lebensdauer.
Was ist ein Kurzliner und wie funktioniert er?
Ein Kurzliner repariert punktuelle Schäden auf 0,5–1 m Länge. Eine Glasfasermatte mit Harz wird an die Schadstelle gepresst und ausgehärtet – dauerhaft dicht und stabil.
Was ist der Unterschied zwischen offener Bauweise und grabenloser Sanierung?
Bei der offenen Bauweise wird das Rohr freigelegt und ersetzt. Die grabenlose Sanierung erfolgt von innen, z. B. mit einem Schlauchliner – ohne Aufbrucharbeiten, schnell und sauber.
FAQ
Kanalinspektion
Können Schäden direkt im Anschluss behoben werden?
Kleinere Schäden können oft sofort repariert werden. Bei größeren Mängeln empfehlen wir gezielte Sanierungsmaßnahmen.
Wie oft sollte eine Kanalinspektion durchgeführt werden?
Empfohlen wird eine Kontrolle etwa alle 20 Jahre – bei älteren Gebäuden oder wiederkehrenden Problemen auch häufiger.
Wie läuft eine Inspektion mit Kamera ab?
Zuerst reinigen wir die Leitung, anschließend wird mit Kameras der Zustand dokumentiert. Sie erhalten Fotos, Videos und ein klares Prüfprotokoll.
Warum ist eine TV-Untersuchung vor der Sanierung wichtig?
Sie zeigt genau, wo sich Schäden befinden und welches Verfahren geeignet ist – das spart Kosten und verhindert unnötige Arbeiten.
FAQ
Rückstauschutz
Wie oft sollte eine Rückstausicherung gewartet werden?
Mindestens zweimal jährlich – im Frühjahr und Herbst. Nur so ist die Funktion dauerhaft gewährleistet.
Wie kann man sich vor Rückstau schützen?
Durch automatische Rückstauklappen oder Hebeanlagen nach DIN EN 13564. Wir beraten, planen und montieren die passende Lösung.
Wer muss sich gegen Rückstau schützen?
Laut kommunaler Abwassersatzungen ist der Eigentümer verpflichtet, sein Gebäude gegen Rückstau zu sichern. Besonders gefährdet sind Räume unterhalb der Rückstauebene.
Was genau ist Rückstau und wie entsteht er?
Bei Starkregen kann das öffentliche Kanalnetz überlastet sein. Das Abwasser staut sich zurück und drückt in tieferliegende Gebäudeteile.
FAQ
Dichtheitsprüfung
Wie oft sollte eine Dichtheitsprüfung erfolgen?
Etwa alle 20 Jahre oder bei baulichen Änderungen – gemäß WHG § 60 und kommunaler Vorschriften.
Wie läuft eine Dichtheitsprüfung ab?
Die Leitungen werden verschlossen und mit Luft- oder Wasserdruck getestet. Undichtigkeiten werden sofort sichtbar gemacht und dokumentiert.
Welche Verfahren kommen bei der Prüfung zum Einsatz?
Je nach Leitungssystem prüfen wir mit Wasser-, Luftdruck- oder TV-Verfahren.
Wer ist zur Dichtheitsprüfung verpflichtet?
Grundstückseigentümer in Wasserschutzgebieten oder bei Neubauten – je nach Landesvorgabe.
FAQ
Absaugdienst
Wohin wird das abgesaugte Material gebracht?
Nach dem Absaugen kümmern wir uns selbstverständlich um die fachgerechte Entsorgung – sauber, sicher und umweltgerecht.
Was wird beim Absaugdienst genau abgesaugt?
Wir entfernen Flüssigkeiten, Schlämme und Rückstände aus Schächten, Gruben oder Kellern – sauber, schnell und fachgerecht.
Muss ich als Kunde etwas vorbereiten?
Nein – wir bringen alles mit. Wichtig ist nur ein sicherer Zugang zum Einsatzort und ein Ansprechpartner vor Ort.
In welchen Fällen kommt der Absaugdienst zum Einsatz?
Typische Fälle sind vollgelaufene Keller, verstopfte Hebeanlagen, überfüllte Schächte oder Pumpensümpfe.
FAQ
Schachtsanierung
Was kostet eine Schachtsanierung?
Das hängt vom Schadensbild ab. Nach einer Vor-Ort-Begutachtung erstellen wir ein transparentes Angebot.
Muss dafür der Hof aufgerissen werden?
Nein, die Sanierung erfolgt direkt im Schacht – ohne große Bauarbeiten.
Wie lange dauert eine Schachtsanierung?
In der Regel wenige Stunden bis einen Tag – je nach Schadensumfang.
Wie erkenne ich, ob mein Schacht saniert werden muss?
Anzeichen sind feuchte Stellen, Gerüche oder sichtbare Beschädigungen an Wänden und Abdeckung.
FAQ
Rohrortung & Nebeluntersuchung
Ist die Untersuchung gesundheitlich unbedenklich?
Ja, der verwendete Nebel ist völlig ungiftig und biologisch abbaubar.
Wofür eignet sich eine Nebeluntersuchung noch?
Zur Erkennung von Fehlanschlüssen – etwa wenn Schmutzwasser fälschlicherweise in den Regenwasserkanal gelangt und dadurch fäkalienhaltiges Wasser in Bäche eingeleitet wird.
Was passiert bei einer Nebeluntersuchung?
Ein spezieller, ungiftiger Nebel wird in das Rohrsystem eingeblasen und tritt an undichten Stellen aus – so werden Leckagen sichtbar.
Wann ist eine Rohrortung sinnvoll?
Wenn keine Pläne vorliegen, bei Umbauten oder unklaren Leitungsverläufen – etwa bei älteren Grundstücken.
FAQ
Bauwerksabdichtung
Bleibt der Keller nach der Abdichtung dauerhaft trocken?
Ja, unsere Systeme sorgen bei fachgerechter Ausführung für langfristig trockene Wände.
Wie lange dauert eine Abdichtung?
Je nach Schadensbild meist nur wenige Tage – schnell, sauber und ohne Aufgrabung.
Ist eine Abdichtung von innen genauso wirksam wie von außen?
Ja, bei kapillar aufsteigender Feuchtigkeit ist eine Innenabdichtung per Injektion technisch gleichwertig – wenn sie fachgerecht ausgeführt wird.
Wie dringt Feuchtigkeit in den Keller ein?
Häufig durch Risse, undichte Wand-Boden-Anschlüsse oder fehlende Sperrschichten.